Puno und die Uros

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Wir sitzen mal wieder im Bus. Es geht weiter an den Titicaca See, nach Puno.

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Die vorbeiziehende Landschaft ist mal wieder sehr beeindruckend. Irgendwie kann ich mir diese karge Weite auch in der Mongolei vorstellen.

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Nach etwa 7 Stunden erreichen wir Puno und den Titicaca See.

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Und wir sind mal wieder etwas höher. Der Titicaca See ist der weltweit höchste von Schiffen befahrene See, auf 3800 Meter. Einfach immer wieder unglaublich, wie hoch hier alles ist. Riesig ist der See auch. Der größte Südamerikas.

Lustigerweise war Puno lange Zeit in der Liga von Peru, weil sie nie ein Heimspiel verloren haben. Eigentlich sind sie nicht besonders gut, aber in der Höhe hatten alle anderen Mannschaften nie genügend Luft. 🙂

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Wir lassen den Abend in Puno ausklingen und nutzten unseren letzten Stop in Peru für einen leckeren Pisco Sauer.

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Wie schon erwähnt, die Zimmer hier sind ungeheizt und so muss man sich halt behelfen. Mit dem Fön im Bett zum Beispiel. 🙂

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Nach dem Frühstück, geht es am nächsten Morgen auf einen Ausflug.

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Es geht ein Stück raus auf den schönen Titicaca See.

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Wir steuern die schwimmenden Inseln der Uros an.

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Ein ziemlich touristischer, aber auch sehr interessanter Ausflug.

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Das Volk der Uros hat sich auf dem Wasser niedergelassen, um keine Steuern bezahlen zu müssen.

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Sie haben 250 Jahre lang auf Schiffen gelebt, bis 1980 durch klimatische Veränderung Schilf auf dem See gewachsen ist. Dadurch konnten sie sich die Inseln bauen und ein etwas komfortableres Leben führen.

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Voll interessant, auf den kleinen, etwas wackeligen Inseln zu laufen.

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Uns wurde die Bauweise erklärt. Fundament ist ein 2 Meter hoher Schilf-Wurzelballen. Darauf kommt eine Schicht aus Stroh für einen Meter. Und ganz viele von diesen Ballen aneinander gesetzt gibt dann eine kleine Insel. Auf dieser hier leben 4 Familien und sie ist mit 8 Ankern befestigt, um nicht weg zu schwimmen.

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Es gibt etwa 100 solcher Inseln, mit insgesamt 2500 Bewohnern. Die Bauzeit von einer Insel beträgt etwa 1 Jahr. Wobei alle 15 Tage Stroh nachgelegt werden muss. Etwa 25 Jahre lang hebt dann so eine Insel.

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Das Stroh unter den Häuschen ist etwas höher gelegt, um vor Feuchtigkeit zu schützen.

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Seit einem Jahr haben die hier auch Strom durch Solar. Durch den Tourismus verdienen Sie mittlerweile etwas Geld und können sich Arztbesuche oder anderes leisten.

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Dann gab es noch eine kleine Überfahrt mit einem traditionellen Stroh-Schiff.

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Die Schule der Uros.

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Ein schöner Ausflug geht zu Ende.

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Wir haben auf dem Weg zum Hafen einen Markt entdeckt und wollen beim Rückweg noch etwas darüber schlendern. Dabei decken wir uns wieder mit Obst und Nüssen ein.

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Dann kommen wir noch an einem Bläßer-Fest vorbei.

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Am nächsten Tag wird nochmal lecker Mittag gegessen, bevor es weiter nach Bolivien geht. Immer toll, wenn man ein gutes Lokal findet.

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Peru war wirklich sehr toll und hatte einige Highlights parat. Wir haben natürlich nur einen Bruchteil des großen, vielseitigen Landes gesehen. Nun sind wir sehr gespannt auf Bolivien.

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