Huaraz ist eine Provinzhauptstadt und liegt in den Anden auf 3100 Metern. Sie ist Ausgangspunkt für die Bergregion „Cordillera Blanca“ mit Perus höchstem Berg, dem Huascaran (6768m) Natürlich wollen auch wir hier Berg-wandern. Aber dafür müssen wir uns erst mal an die Höhe anpassen. Also heißt es für die nächsten 2 Tage ruhen und planen.
Der Plaza de Armas in Huaraz. Beim Spazieren am Hang spüren wir schon unseren Puls und merken wie wichtig es ist, sich Zeit zu geben.
Man bekommt hier in den Restaurants meistens Mittagsangebote. Für 2,50 mit Getränk und Dessert ist man da gut dabei. Das passt uns ganz gut, denn wir essen meistens mittags unsere ordentliche Mahlzeit.
Da uns die nächste Zeit kältere Gefilde erwarten, haben wir von Guatemala aus unsere Eltern beauftragt, uns unsere Schlafsäcke nach Peru zu schicken. Dann waren wir unerwartet in Deutschland. Das Paket-Tracking hat leider nicht funktioniert und wir hatten nur die Info, dass das Paket irgendwo in Peru sei. Wir hatten zuerst vermutet, dass es in Lima beim Zoll hängen geblieben ist, was dann aber nicht der Fall war. In Huaraz sind wir gleich zur Post gegangen und tatsächlich war das Paket noch dort. Es war ordentlich in einem Buch notiert, doch an die Endadresse (unser Hotel) haben sie es nicht geschafft zuzustellen. Wir freuen uns, die Schlafsäcke aus Nepal doch noch wieder bekommen zu haben. Anscheinend wären sie nur noch für 2 weitere Tage verwahrt worden. 🙂
Nachts wird es recht kühl hier, doch tags kann man sich in der Sonne im T-shirt aufhalten.
In Peru werden Meerschweinchen als Delikatesse gegessen. Müssen wir auf jeden Fall auch noch probieren.
Sorry, die Kuhköpfe sind etwas ekelhaft.
Auf dem Markt bekommen wir Trockenobst und Nüsse für unsere Wanderungen.
Am dritten Tag machen wir eine kleine Wanderung, die auch zum akklimatisieren hilft.
Es geht nach oben, durch Dörfer und Felder.
Wir kaufen den Kindern eine Flasche Wasser ab.
700 Meter höher erreichen wir bald den Wilcacocha See.
Mittlerweile hat es etwas zugezogen und wir sehen nicht mehr ganz so viel von den Bergen gegenüber.