Ein beliebter Ausflug bei La Paz ist das Downhill-Biken auf der „Camino de la muerta“ – der alten Todes Straße. Todes Straße, weil auf der engen abschüssigen Straße in der Vergangenheit viele tödliche Unfälle passiert sind. Mittlerweile gibt es eine neue, gut ausgebaute Straße. Auf der Alten fahren kaum noch Fahrzeuge.
Der Start ist auf 4700m und es liegen 63 km Strecke vor uns. Enden werden wir dann auf 1200m. Dabei kommen wir durch 3 Klimazonen. Voll verrückt!
Die erste Strecke verläuft auf der neuen, geteerten Straße.
Die Tour ist super organisiert. Alle paar Kilometer ist ein Stop, bei dem der nächste Abschnitt besprochen wird. Auch der Bus fährt mit und somit kann man bei dem verändernden Klima nach und nach Kleider in den Bus legen, etwas trinken oder falls man nicht mehr möchte, in den Bus sitzen.
Dann biegen wir ab in die alte Straße.
Der Chris fühlt sich pudelwohl auf dem Fahrrad. Ich hab anfangs etwas Schiss auf dem groben Schotter zu fahren, bekomme aber ziemlich schnell Vertrauen in das Fahrrad und der Spaß-Faktor steigt.
Schön, wie sich die Landschaft verändert und sich die Straße um die Hügel schlängelt. Es wird auch sehr schnell wärmer.
Zum Biken ist es kein Problem, aber wenn man überlegt, dass da stellenweise 2 LKWs aneinander vorbei müssen, dann kann man sich schon vorstellen, dass hier viel passiert ist. In Bolivien gibt es immer noch einige solcher Straßen die in 2 Richtungen befahren sind.
Teilweise wird man nass, denn es kommen Wasserfälle auf die Straße runter.
Verschwitzt kommen wir mittags an der Eco Lodge an, an dem wir duschen können und dein leckeres Buffet bekommen.
Wahnsinn wie schnell wir 3500 Höhenmeter und 63km Stecke überwunden haben. Plötzlich genießen wir tropisches Klima bei 30 C°, wobei es heute morgen noch 4 C° hatte. Aber nicht lange, denn am Nachmittag geht es mit dem Bus zurück nach La Paz. Auf der neuen Straße natürlich. 😉
Auf der anderen Talseite sehen wir nochmal die alte Death Road.
War n toller Tag – hat echt Spaß gemacht.