Der nächste Tag versprach gutes Wetter, per Vorhersage und Sonnenschein. Also sind wir endlich mit unserem Zelt losgezogen. Das Equipment kann man sich im Ort leihen.
Richtung Laguna Torre haben sich die Wolken verdichtet. Aber das sind eben die Berge und in Patagonien ist das Wetter sowieso unberechenbar. Wir haben wir die tolle Natur genossen. Einfach schön…
Die Sicht an der Lagune war dann leider nicht prickelnd.
Hübsch die kleinen Spatzen (Comesebo)
Danach ging es weiter Richtung Campsite am Fuße des Fitz Roy. Mittlerweile hat es uns schon ordentlich eingeregnet.
Wir haben uns gefreut, einen patagonischen Specht (Carpintero Gigante) zu entdecken. Wir haben noch nie einen Specht gesehen. Das hört sich toll an, wenn Sie gegen das Holz klopfen.
Wir haben gehört und gelesen, dass man in Patagonien alle 4 Jahreszeiten an einem Tag erleben kann. Aber man glaubt es dann doch erst, wenn man es erlebt. Und plötzlich wurde aus dem Regen ein ordentlicher Schneesturm. Verrückt…
Er war zum Glück nicht von langer Dauer, aber kalt wurde es und wir sind recht nass geworden.
Als wir nachmittags das Campsite erreicht haben konnten wir glücklicherweise trocken aufbauen.
Gegen Abend hat sich die Sonne dann noch etwas durchgekämpft. Das hat gut getan.
Wir haben gedacht wir könnten unsere Reisekasse mit einem kleinen Flohmarkt aufbessern. 🙂
Scherz 😉 Natürlich haben wir versucht unsere Sachen zu trocknen.
Dinner im Zelt für die Verfrorenen.
Und so wunderschön hat uns dann der nächste Tag begrüßt.
Noch ein Frühstück und dann hoch zur Laguna de los Tres.
Das Zelt abgebaut und noch eine Stärkung am Fluss genossen.
Und dann ging es weiter…
… zum Aussichtspunkt des Piedras Blancas Gletscher.
Und danach haben wir uns wieder auf den Weg zurück nach El Chalten gemacht. Toll, dass wir im Nationalpark gecampt haben. Das war schon nochmal ein stärkeres Naturerlebnis. Hat uns sehr gut gefallen…
Ein Adler im Baum. Manchmal kann man auch Kondore sehen. Für Pumas braucht man allerdings sehr viel Glück.
Ein leckeres Steak zum Abschluss. Schön saftig über dem Feuer gegrillt natürlich. In einem kleinen Imbiss voller Rauch, in dem einem die Augen gebrannt haben. War aber total gemütlich und authentisch (und günstiger als im Restaurant) und der Grill-Mann war total nett. Auch wenn man sich nicht so gut verständigen kann, sind die Leute offen und herzlich und man versucht trotzdem ein bisschen zu plaudern, wenn auch mit Händen und Füßen – das geht schon. 🙂