Wir freuen uns auf eine weitere Destination. Es geht nach El Nido auf Palawan Island. Doch erstmal müssen wir dorthin kommen – das ist nicht ganz so einfach. Die Flugverbindungen zwischen den verschiedenen Inseln gehen meistens über Manila. Wir haben den ganzen Tag zum Reisen gebraucht… Also ging es los, mit dem Tricycle zum Jetty, dann mit dem Schiff und nochmals einem Tricycle zum Flughafen.

Mit dem Flieger geht es dann zuerst zurück nach Manila und dann weiter nach Palawan.



Die Linienflüge gehen nach Puerto Princesa. El Nino hat nur einen sehr kleinen Flughafen mit teuren Charterflügen. Somit geht es für uns für weitere 5 1/2 Sunden mit dem Minibus weiter. Die Fahrt war durchgehend bergig und kurvig und natürlich mit dem typisch asiatischen Rennfahrerstil.

Für das letzte kleine Stück gehts dann nochmal per Tricycle zum Hostel. Um 9 Uhr abends sind wir dann endlich da.


Das Hostel ist schön und wir haben ein privates Zimmer.



Der kleine Ort El Nido wurde durch seine umliegende schöne Inselwelt bekannt und nun kommen immer mehr Touristen her. Sonst ist der Ort recht klein und beschaulich.

El Nido wird von schönen Felsen umgeben. Im Hafen stehen viele Fischer- und Ausflugsboote. Sehr malerisch.



Wir haben hier auch nur 3,5 Tage Zeit. Also geht es am nächsten Morgen gleich früh raus und zur ersten Island-Hopping Tour im wunschschönen, vorgelagerten Archipel.


Die Tour hat verschiedene Stops und wir können die erste Bucht mit dem Kayak erkunden.



Wirklich toll die Natur hier. Sehr speziell mit den hohen, schroffen Felsen.






Mittags wurde für uns frischer Fisch gegrillt.

Nicht schlecht, umgeben von solch atemberaubender Natur. Wirklich besonders.





Ein ganz toller Ausflug geht zu Ende.

Abendstimmung in El Nido.


Lecker, chilenische Empanadas. Fast so gut wie die von meiner lieben Schwägerin.

Es gibt einen guten Italiener am Hafen.


Für den nächsten Tag habe ich 3 Tauchgänge geplant. El Nido ist sicherlich super zum Tauchen, allerdings wusste ich nicht, dass die Sicht unter Wasser durch den vielen Plankton ab Februar sehr eingeschränkt ist. Genauer gesagt, war es die reinste Brühe! Etwa so, wie wenn man durch Fondue Chinoise schwimmt, welches am Ende ordentlich durch Fleischreste gefüllt ist. 😉 Dazu kamen viele Quallen, ich konnte leider nicht allen entgehen. Aua. Zudem kamen wir alle bibbernd aufs Boot zurück, denn die Wassertemperatur ist zurzeit nur 21°C – das ist echt kalt. Leider kein Genuss.
Na ja, so lernt man dazu, in Zukunft beachte ich zur Reisesaison auch noch die Tauchsaison. Immerhin ein Training für meine psychische Belastbarkeit 🙂



Der Chris hat sich derweil durch El Nido treiben lassen.














Abends wieder vereint, wollen wir den Sonnenuntergang am Strand anschauen. Dafür steigen wir für eine kurze Fahrt ins Tricycle zum Corong-Corong Beach.


















Danach schlendern wir nochmal durch den Ort.

Hier findet gerade irgendeine Modeschau oder Misswahl statt. Die Leute stehen auf den Bussen um bessere Sicht zu haben.


Wir entdecken einen gut gefüllten Platz. Hier beobachten wir die Locals bei einheimischen Glücksspielen.

An Tag 3 geht es dann nochmal zu einer anderen Island Hopping Tour.




Hier schwimmen wir durch einen kleinen Fels-Durchgang in eine versteckte Bucht. Sehr cool! Leider ist einiges los.


Schnorchel-Möglichkeiten gibt es auch.






Einfach wunderschön, diese ganzen versteckten Buchten.





Unser letzter Tag bricht an – heute müssen wir El Nido leider schon wieder verlassen. Doch das ist erst am Nachmittag. Vorher nutzen wir noch die Zeit für einen Ausflug in den Norden zum Nacpan Beach. Dafür mieten wir uns einen Roller. Mit dem bisschen Restbenzin im Tank schaffen wir es gerade so an die nächste Tankstelle. Doch Diese hat kein Benzin mehr. So mussten wir ein Stück schieben – zum Glück bekommt man fast überall Benzin in Flaschen.


Die Fahrt zum Nacpan Beach ist richtig schön. Wir genießen die Landschaft.









Die Jungs wollen sich ein Taschengeld verdienen und bieten ihre Dienste als Roller-Bodyguards an.

Der wunderschöne Nacpan Beach. Die Bucht ist groß und fast menschenleer.


Wir entdecken ein kleines Fischerdorf.





An einem Ende der Bucht kann man auf einen Hügel gehen, um die Aussicht auf den Strand zu haben.



Wir haben Hunger und finden ein kleines, nettes Restaurant.

Es ist nichts los hier und das Essen schmeckt hervorragend.

Neugierige Zaungäste. 🙂










El Nido, ein wunderschönes Stückchen Erde. In den letzten 5 Jahren hat sich anscheinend viel verändert. Hoffen wir es bleibt noch eine Weile so idyllisch und authentisch.

Wir sind wieder auf dem Rückweg.

Wir duschen noch schnell im Hostel und auf 16:30 werden wir abgeholt, für die Rückfahrt nach Puerto Princesa. Hier bleiben wir nochmal für eine Nacht, um uns die Rückreise zu verkürzen.

Wir können nach einer erholsamen Nacht noch etwas am Pool entspannen. Dann essen wir zu Mittag, bevor es zum Flughafen geht.

Wieder ein chaotischer Flughafen mit vielen verspäteten Flügen.

Ich glaube da wurde die Werbung nicht mehr weiter bezahlt. Elegant gelöst. 🙂

Schönes Ambiente für eine Kopfmassage. 🙂


Wir haben zum Glück noch alle Anschlussflüge bekommen und waren Sonntagabend nach Mitternacht zu Hause. Der Chris muss morgen wieder arbeiten. Da haben wir die Zeit wieder richtig ausgenutzt. Es war jedenfalls eine sehr schöne Woche in den Philippinen.