Am Kwando River im Caprivi Streifen

Wir machen einen weiteren Stopp im Caprivi Streifen. Zudem ist das unser letzter Stopp in Namibia, bevor wir unsere Reise in Botswana fortsetzen.

Unglaublich, so viele Elefanten hier oben im Norden, wir sichten schon wieder eine Herde. Wir befinden uns übrigens immer noch im Bwabwata Nationalpark. Der ist in verschiedene Bereiche unterteilt und hier führt die Hauptverbindungsstraße des Caprivi durch den Park. 

Wir biegen ab, auf die Sandpiste. Es geht zur Nambwa Campsite. Diese liegt innerhalb des Parks am Kwando River.

Das Camp ist nur per Allrad zu erreichen. Endlich können wir den 4X4 Camper mal so richtig nutzen. Hier fahren wir uns sogar im Sand fest und bleiben stecken. Doch der Chris kommt glücklicherweise mit Zick Zack Bewegungen schnell wieder heraus und es kann weiter gehen. Das Abenteuer Natur wird spannender – sehr cool! 😉

Das ein oder andere Tier entdecken wir schon auf der Hinfahrt. 

Wie wir das mittlerweile von Namibia gewohnt sind, ist auch dieser Campingplatz wieder super schön. Das Camp hat nur 6 Stellplätze und fast alle liegen direkt am Fluss.

Immer noch geht der Mond erst sehr spät in der Nacht auf und so genießen wir wieder einen beeindruckenden, klaren Sternenhimmel. Zudem spiegeln sich die vielen Sterne im Fluss und funkeln besonders schön, mit der Bewegung des Wassers. Die Glühwürmchen im Ufer-Gras tragen ebenfalls zur besonderen Stimmung bei. 

Das wärmende Feuer gehört mittlerweile zu unserem abendlichen Programm. Zudem hält es die Tiere fern, denn nun sind die Camps immer wilder gelegen und Zäune gibt es nicht mehr. 

Nachts hören wir dann auch das Nilpferd auf dem Campingplatz herumstreifen. Der Camp-Wächter erzählt uns, dass dieses wohl fast jede Nacht vorbeikommt. Sie nennen es Oliver. Zum Glück müssen wir heute Nacht nicht raus auf die Toilette. 😉 Den Hippo-Kot haben wir jedenfalls auf unserem Stellplatz gesehen. 

Den nächsten Tag beginnen wir auf unserem eigenen Deck am Fluss. Wir frühstücken gemütlich und beobachten die Vögel vor uns. Einfach super schön!

Wir genießen das campen am Fluss und nachmittags fahren wir ein wenig durch den Park. 

Gerade mal 3 Minuten vom Camp entfernt stoßen wir auf viele Elefanten.

Auch ein einsamer Wasserbüffel löscht hier seinen Durst. 

Auch hier ist nichts los und wir sehen kein anderes Auto.

Etwas mehr Adrenalin ist beim Fahren in diesem Gelände hier schon mit im Spiel. Man braucht teilweise gut Schwung, um durch den tiefen Sand zu kommen. Aber was, wenn hinter der nächsten Kurve Elefanten stehen? Hier kann man nicht so einfach Rückwärts fahren. Zudem ist hier die Vegetation viel grüner und die vielen Dickhäuter sind meistes erst im letzten Moment zu erkennen. Wir bewegen uns eben auf deren Terrain. 

Den nächsten Morgen beginnen wir wieder sehr zeitig für unsere Weiterfahrt. Schön, wie der morgendliche Nebel über dem Fluss hängt und dahinter die Sonne aufgeht. 

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